Die Via Carinzia ist eine Fernradroute quer durch Südkärnten, gegliedert in fünf Tagesetappen. Zwei davon liegen im Lavanttal. Etappe 4 führt von Lavamünd über St. Paul und St. Andrä nach St. Stefan und weiter nach Wolfsberg, also an unserer Werkstatt vorbei. Du musst die Route nicht am Stück fahren – die beiden Taletappen funktionieren genauso als einzelne Tagesausfahrt von zuhause aus.
Eindrücke von der Strecke
Deine Tour im Überblick
Rosegg im Rosental
Alle Eckdaten zur Strecke auf einen Blick.
Strecke
162km
in fünf Etappen
Startpunkt
Rosegg im Rosental
46,58406 N, 14,01243 O
Dauer
Etappe 4 und Etappe 5 je rund 3 Stunden
Passendes Rad
Schwierigkeit
Etappen 4 und 5: mittel
Gut zu wissen
Auf Etappe 5 sind nach Frantschach-St. Gertraud rund 10 km Bundesstraße enthalten
Die fünf Etappen im Überblick
Die Route beginnt in Rosegg im Rosental und endet in Reichenfels im oberen Lavanttal. Dazwischen liegen fünf Abschnitte: Rosegg nach Ferlach, Ferlach zum Klopeiner See, Klopeiner See nach Lavamünd, Lavamünd nach Wolfsberg und Wolfsberg nach Reichenfels. Gesamtlänge 162 Kilometer.
Für uns im Lavanttal sind die letzten beiden Etappen die interessanten. Beide folgen weitgehend dem Lavantradweg R10, beide sind mit rund drei Stunden angegeben und als mittel eingestuft. Wer im Tal wohnt, kann sie einzeln fahren und auf demselben Weg zurückkehren.
Etappe 4: Lavamünd nach Wolfsberg
28,68 Kilometer, 209 Höhenmeter Anstieg und 64 Höhenmeter Abstieg. Talaufwärts also, aber mit einem Profil, das kaum ins Gewicht fällt. Der Verlauf führt über Krottendorf, St. Paul, St. Andrä und St. Stefan nach Wolfsberg.
An der Route liegen einige Ziele, für die sich ein Stopp lohnt: das Benediktinerstift St. Paul, der Andräer See als Badestopp und das Carnica-Bienenmuseum. Etappe 4 ist der Abschnitt, den Du mit Kindern planen kannst, ohne dass die Höhenmeter zum Thema werden.
Etappe 5: Wolfsberg nach Reichenfels
29,01 Kilometer, 515 Höhenmeter Anstieg, 119 Höhenmeter Abstieg. Der höchste Punkt liegt bei 857 Metern, der tiefste bei 460 Metern. Auch hier rund drei Stunden, auch hier die Einstufung mittel.
Diese Etappe hat einen Abschnitt, den Du vorher kennen solltest. Nach Frantschach-St. Gertraud sind rund zehn Kilometer Bundesstraße enthalten. Die Tourbeschreibung empfiehlt für dieses Stück ausdrücklich Helm und Schutzausrüstung für Kinder. Nimm das ernst, wenn Du mit Familie unterwegs bist. Laut Tourbeschreibung ist für diesen Bundesstraßenabschnitt nach Voranmeldung ein Transport möglich – wer den Abschnitt nicht fahren will, klärt das vorab mit dem Anbieter.
Welches Rad passt
Die Tourbeschreibung gibt die Route für Trekking-, City-, Mountain- und Rennrad frei. Das ist eine ungewöhnlich breite Freigabe und sagt viel über den Charakter der Strecke: Sie verlangt kein Spezialgerät.
Wenn Du die Route am Stück fährst, wird trotzdem etwas anderes wichtig als die Radkategorie – nämlich, wie Du Dein Gepäck unterbringst. Ein Trekkingrad oder ein E-Trekkingbike mit durchdachtem Gepäckträgersystem ist dafür der praktischste Ausgangspunkt. Bei uns stehen dafür unter anderem Velo de Ville, Diamant, Riese & Müller und Flyer. Wenn Du nur die vierte Etappe als Nachmittagsrunde fährst, reicht das Citybike, das ohnehin im Keller steht.
Die Via Carinzia musst Du nicht am Stück fahren – zwei ihrer fünf Etappen beginnen vor der Haustür.
Was Du vor der Fahrt klären solltest
Zwei Dinge lohnen den Anruf vorab. Erstens der Transport über den Bundesstraßenabschnitt auf Etappe 5, weil er nach Voranmeldung funktioniert und nicht spontan. Zweitens die Rückfahrt, wenn Du eine Etappe als Einwegstrecke planst.
Und wenn Du mit Kindern fährst: Helm und Schutzausrüstung gehören auf dieser Route dazu, nicht nur auf dem Bundesstraßenstück. Passende Größen und die richtige Sitzhöhe stellen wir bei uns in St. Stefan ein. Komm einfach mit dem Rad vorbei, dann sehen wir uns gemeinsam an, was für Deine geplante Etappe noch fehlt.







