Die Schirchleralm-Tour ist eine der ausgeschilderten Panoramarunden im Schilcherland. Sie startet am Kirchplatz in Eibiswald, ist 49 Kilometer lang und sammelt 1.318 Höhenmeter. Als Schwierigkeit ist mittel angegeben. Dazwischen liegen allerdings einzelne Schotterrampen mit über 20 Prozent Steigung – und genau die machen den Unterschied zwischen einer netten Runde und einem langen Nachmittag.
Eindrücke von der Strecke
Deine Tour im Überblick
Kirchplatz Eibiswald
Alle Eckdaten zur Strecke auf einen Blick.
Strecke
49,0km
Dauerca.
4Stunden
Höhenmeter
1.318hm
Startpunkt
Kirchplatz Eibiswald
46,68812 N, 15,24892 O
Einkehr
Schirchleralm, Gasthaus Schmuckbauerwirt
Gut zu wissen
Einzelne Schotterrampen mit über 20 Prozent Steigung; höchster Punkt 1.320 m
Die Runde im Überblick
49 Kilometer, 1.318 Höhenmeter im Auf- und im Abstieg, höchster Punkt 1.320 Meter. Die Tourbeschreibung nennt rund vier Stunden. Start und Ziel ist der Kirchplatz in Eibiswald. An der Strecke liegen zwei Punkte, für die sich ein Halt lohnt: der 60 Meter hohe Wasserfall der Weißen Sulm und die Strutz Mühle, die 2020 als schönster Platz Österreichs ausgezeichnet wurde. Die steilen Rampen liegen auf Schotter.
Warum mittel hier nicht einfach heißt
Eine Steigung über 20 Prozent ist eine andere Sportart als ein gleichmäßiger Anstieg. Auf Asphalt kannst Du so etwas im Wiegetritt nehmen. Auf Schotter geht das oft nicht, weil das Hinterrad durchdreht, sobald Du aus dem Sattel gehst. Du musst also sitzen bleiben und trotzdem genug Kraft aufs Pedal bringen. Das gelingt nur mit einer sehr kleinen Übersetzung oder mit Motorunterstützung. Dazu kommt die Lenkung: Bei dieser Steigung wird das Vorderrad leicht, und Du musst den Oberkörper aktiv nach vorne bringen. Die Einstufung mittel bezieht sich auf die Runde als Ganzes. Für die Rampen sagt sie wenig aus.
Welches Rad dazu passt
Eine Radempfehlung nennt die Tourbeschreibung nicht. Sie stellt die Runde aber ausdrücklich als Prüfstein fürs E-Bike dar, und Schotterrampen über 20 Prozent sprechen für sich. Wir würden Dir für diese Strecke ein Mountainbike oder ein E-Mountainbike geben. Ohne Motor ist die Übersetzung das Thema. Wer hier ein Rad mit zu großer kleinster Übersetzung fährt, schiebt. Mit Motor zählt weniger die reine Wattzahl als das Drehmoment bei niedriger Trittfrequenz, denn genau dort spielt sich eine Steilrampe ab. Und in beiden Fällen zählt der Reifen. Auf losem Untergrund entscheidet die Traktion am Hinterrad darüber, ob Du die Rampe fährst oder stehen bleibst. Wir schauen uns vor so einer Tour gerne an, was an Deinem Rad montiert ist, und sagen Dir, was sich mit wenig Aufwand ändern lässt.
Für eine Rampe über 20 Prozent auf Schotter brauchst Du vor allem die richtige Übersetzung.
Einkehr und Planung
Einkehren kannst Du auf der Schirchleralm, dazu steht das Gasthaus Schmuckbauerwirt an der Strecke. Almhütten ändern ihre Öffnungszeiten kurzfristig, je nach Wetter und Wochentag. Erkundige Dich vorher beim Betrieb, wenn Du die Pause fest einplanst. Der höchste Punkt liegt auf 1.320 Metern – im Winterhalbjahr solltest Du Dich vor der Anfahrt über die Verhältnisse informieren. Stand dieser Angaben ist der September 2026.
Wenn Du die Runde angehst
Nimm Dir für 49 Kilometer und 1.318 Höhenmeter mehr Zeit, als die vier Stunden vermuten lassen. Wasserfall und Mühle sind Gründe zum Anhalten, und die steilen Abschnitte kosten Körner. Ein Helm gehört dazu, gerade weil Du auf Schotter auch wieder hinunter musst. Was steil hinaufgeht, geht meist ebenso steil hinunter, und loser Untergrund verzeiht dabei weniger als Asphalt. Vor der Abfahrt lohnt ein Blick auf Bremsbeläge und Reifendruck. Wenn Du Dir bei Übersetzung, Reifen oder Motorwahl unsicher bist, bring Dein Rad bei uns in St. Stefan vorbei oder ruf unter +43 664 243 28 18 an. Wir gehen die Strecke mit Dir durch, bevor Du im steilsten Stück feststellst, dass ein Zahn gefehlt hat.






