Die Hebalm erreicht auf der Passhöhe 1.420 Meter. Drei Auffahrten sind dokumentiert, und sie unterscheiden sich deutlicher, als die gemeinsame Höhe vermuten lässt. Eine ist kurz, eine ist über dreißig Kilometer lang, eine liegt dazwischen. Wir stellen die Zahlen nebeneinander, damit Du vor der Anfahrt weißt, worauf Du Dich einlässt.
Eindrücke von der Strecke
Deine Tour im Überblick
Stainz
Alle Eckdaten zur Strecke auf einen Blick.
Strecke
35,2km
Höhenmeter
1.301hm
Startpunkt
Stainz
46,89361 N, 15,26438 O
Untergrund
laut quäldich.de vollständig asphaltiert
Passendes Rad
Gut zu wissen
Die Daten gelten für die östliche Panoramastraße ab Stainz. Die beiden anderen Auffahrten stehen mit ihren Zahlen im Text.
Drei Auffahrten, drei Charaktere
Die Südostauffahrt ab Wildbach misst 16,1 Kilometer und sammelt 989 Höhenmeter. Das ergibt 6,1 Prozent im Schnitt, die maximale Steigung wird mit rund 8,2 Prozent angegeben. Sie ist die kompakte Variante für alle, die eine klare Bergaufstunde suchen.
Die östliche Panoramastraße ab Stainz ist mit 35,2 Kilometern mehr als doppelt so lang. Sie bringt 1.301 Höhenmeter und liegt damit bei 3,7 Prozent im Schnitt, maximal rund 6,4 Prozent. Bei Kilometer 28 mündet sie in die Südostauffahrt. Die letzten sieben Kilometer sind auf beiden Varianten dieselben.
Die Nordwestauffahrt von der B70 ist die kurze: 6,4 Kilometer, 280 Höhenmeter, 4,4 Prozent im Schnitt, rund 6,1 Prozent maximal. Sie taugt weniger als eigenes Tagesziel und mehr als Baustein in einer größeren Runde.
Warum die Stainzer Rampe anders zu fahren ist
Mit 3,7 Prozent ist die Panoramastraße die gleichmäßigste der drei Rampen. Gleichzeitig hat sie die meisten Höhenmeter. Die Höhe verteilt sich auf mehr als die doppelte Strecke. Du trittst länger, dafür selten hart. Die Quelle führt sie genau deshalb als die Einsteiger- und E-Bike-Variante des Bergs.
Zum Charakter der Straße beschreibt quäldich.de sie als sehr verkehrsarm, überwiegend bewaldet und vollständig asphaltiert.
Wie hart ein Anstieg wird, hängt davon ab, wie sich die Höhenmeter auf die Kilometer verteilen.
Welches Rad zu welcher Rampe passt
Alle drei Auffahrten sind Straßenanstiege. Ein Rennrad ist damit die naheliegende Wahl. Für die Wildbacher Seite mit 6,1 Prozent im Schnitt und Spitzen um acht Prozent ist vor allem die Übersetzung das Thema. Kompaktkurbel, große Kassette oder beides – das hängt davon ab, wie Du trittst und wie oft Du solche Anstiege fährst.
Die Panoramastraße ab Stainz ist der Anstieg, den wir gern für E-Rennräder und E-Trekkingbikes vorschlagen. 1.301 Höhenmeter am Stück sind eine Reichweitenfrage, und Reichweite hängt an Akkugröße, Unterstützungsstufe, Gesamtgewicht und Deiner eigenen Tretleistung. Diese Rechnung machen wir vor dem Kauf gemeinsam auf, nicht danach.
Der zweite Punkt bei 35 Kilometern bergauf ist die Sitzposition. So lange am Stück im Sattel zeigt jeden Fehler – im Nacken, in den Händen, im Knie. Unser Bikefitting mit Laservermessung setzt genau hier an.
Bevor Du hinauffährst
Wildbach und Stainz liegen im Bezirk Deutschlandsberg. Von St. Stefan aus ist das eine eigene Anfahrt, entweder über die Weinebene oder über den Packsattel. Plane sie mit ein, sonst beginnt der Anstieg später als gedacht.
Auf 1.420 Metern ist es kühler als unten im Tal, und das Wetter kann anders aussehen als beim Start. Eine Windjacke für die Abfahrt gehört in die Trikottasche, auch im Sommer.
Und dann die Abfahrt selbst. Was Du hinaufgetreten hast, kommt auf dem Rückweg wieder herunter – 1.301 Höhenmeter bergab sind Arbeit für die Bremsen, nicht für die Beine. Beläge, Scheiben und Leitungen vor so einem Tag durchsehen zu lassen, ist kein Luxus. Das machen wir in der Werkstatt in St. Stefan, Grenzweg 11, oder Du rufst vorher unter +43 664 243 28 18 an.









