Der Kornock Flowtrail ist die Hauptstrecke der Trail Area auf der Turracher Höhe. 5,6 Kilometer lang, 348 Höhenmeter, und laut Betreiber für Fahrer mit Grundkenntnissen und guter Fitness angelegt. Das ist ein Ziel für alle, die ihr erstes Mountainbike oder E-Mountainbike fahren und Flow üben wollen, statt sich gleich an einer Downhillstrecke zu versuchen. Wer mehr will, findet unterwegs Abzweiger, die schwerer eingestuft sind.
Eindrücke von der Strecke
Deine Tour im Überblick
Talstation Kornockbahn
Alle Eckdaten zur Strecke auf einen Blick.
Strecke
5,6km
Höhenmeter
348hm
Startpunkt
Talstation Kornockbahn, Stadl-Predlitz, Region Murau
46,91317 N, 13,87645 O
Passendes Rad
Saison
Betriebszeiten 2026: 20. Juni bis Mitte September täglich 9 bis 16 Uhr, danach bis Ende September nur Samstag und Sonntag, wetterabhängig
Schwierigkeit
laut Betreiber für Fahrer mit Grundkenntnissen und guter Fitness
Gut zu wissen
Hochfahren und Wandern auf den Trails sind verboten, der Start ist nur mit der Kornockbahn erreichbar
Strecke mitnehmen
Wo der Trail liegt und wie Du hinaufkommst
Die Trail Area liegt in den steirisch-kärntnerischen Nockbergen, in der Gemeinde Stadl-Predlitz in der Region Murau. Dein Ausgangspunkt ist die Talstation der Kornockbahn. Die Auffahrt übernimmt die Bahn, das Rad fährt mit. Aus dem Lavanttal führt die Anreise über Friesach und Murau.
Dazu gehört eine Regel, die Du vorher kennen solltest: Hochfahren und Wandern auf den Trails sind verboten, gestattet sind ausschließlich Abfahrten. Der Startpunkt ist nur mit der Kornockbahn erreichbar. Wer gern aus eigener Kraft hinaufkurbelt und die Abfahrt als Belohnung nimmt, ist hier also falsch.
Die Abzweiger neben dem Haupttrail
Der Kornock Flowtrail ist nicht die einzige Linie am Berg. Von ihm gehen kurze Strecken ab, die Du einzeln mitnehmen oder auslassen kannst. Als mittel geführt werden der Zirben Trail mit 0,7 Kilometern, der Stone Pine Trail mit 0,7 Kilometern, der Schmuggler Trail mit 0,69 Kilometern, der ÜWI Flowtrail mit 0,5 Kilometern, der Almrush Trail mit 0,2 Kilometern, der Ibahaps Trail mit rund 0,2 Kilometern und der Kornock Drop mit rund 0,1 Kilometern.
Deutlich schwerer sind der ÜWI Jump Trail mit 0,485 Kilometern und der Earl Grey Trail mit 0,1 Kilometern, beide als schwierig eingestuft. Der Tea House Trail über 1,2 Kilometer gilt als schwierig bis sehr schwierig. Diese drei sind kein Einsteigerterrain, auch wenn sie kurz sind. Du kannst sie stehen lassen und trotzdem den ganzen Tag fahren.
Auf dem Kornock wählst Du an jeder Abzweigung neu, wie schwer Dein Tag wird.
Für wen die Strecke gemacht ist
Grundkenntnisse heißt in der Praxis: Du fährst im Stehen, Du bremst dosiert mit beiden Händen, und Du schaust in der Kurve dorthin, wo Du hinwillst. Wenn das sitzt, ist ein Flowtrail der richtige nächste Schritt nach den Forststraßen zu Hause. Der Betreiber nennt zusätzlich gute Fitness, und das ist ernst gemeint: 5,6 Kilometer am Stück in Fahrposition kosten Kraft in Armen, Schultern und Händen.
Beim Rad geht es weniger um Federweg als um Zustand. Bremsbeläge, Bremsflüssigkeit, Reifen, Speichenspannung und fester Sitz von Lenker und Sattelstütze entscheiden, ob so ein Tag Spaß macht. Wir fahren dort nicht ohne Helm los. Für die als schwierig geführten Abzweiger empfehlen wir zusätzlich Fullface und Protektoren. Was der Betreiber selbst vorschreibt, steht in seiner Benützungsordnung – die liest Du vor der Anreise.
Preise und Betriebszeiten
Stand 19. September 2026 kostet die Auffahrt inklusive Biketransport 25 Euro. Die Tageskarte für Erwachsene liegt bei 45 Euro, das Saisonticket für Erwachsene bei 360 Euro. Die Betriebszeiten für 2026 sind so ausgewiesen: von 20. Juni bis Mitte September täglich von 9 bis 16 Uhr, danach bis Ende September nur an Samstagen und Sonntagen, und das wetterabhängig.
Ein genaues Datum für den Wechsel auf Wochenendbetrieb nennt der Betreiber nicht, in der Auskunft steht nur „Mitte September“ und „Ende September“. Ob an Deinem Wunschtag gefahren wird, klärst Du deshalb vor der Anreise auf der Seite des Betreibers oder am Telefon. Bikeparks und Bergbahnen ändern ihre Zeiten kurzfristig, und der Wochenendbetrieb ist ausdrücklich wetterabhängig.
Was Du vor der Anreise klärst
Drei Dinge lohnen den Anruf vorab: ob die Bahn am gewünschten Tag fährt, ob die Trails nach Regen offen sind und welche Karte für Deinen Plan die richtige ist. Eine einzelne Auffahrt reicht, wenn Du nur hineinschnuppern willst. Wer den Tag durchfahren möchte, ist mit der Tageskarte besser dran.
Und dann die ehrliche Vorbereitung: Ein Flowtrail verzeiht wenig, wenn die Bremse schwammig ist oder der Reifen zu wenig Luft hat. Bring Dein Rad davor in die Werkstatt, oder komm damit bei uns in St. Stefan vorbei. Wir sehen uns Bremsen, Laufräder und Fahrwerk an und sagen Dir, was vor so einem Tag noch zu machen ist. Das ist schneller erledigt als eine abgebrochene Ausfahrt.









