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Bike-News

Das Trek Fuel+ lässt sich vom Trailbike zum Enduro umbauen

von Das Rad Oberländer3 min Lesezeit

Trek bringt mit dem Fuel+ die nächste Generation seiner leichten E-Mountainbikes. Das Besondere daran ist nicht der Motor, sondern der Baukasten dahinter. Über getauschte Umlenkhebel und Dämpferaufnahmen lässt sich dasselbe Rad in drei Ausbaustufen fahren, vom flinken Trailbike bis zum Enduro. Wer sich zwischen den Kategorien nicht entscheiden will, bekommt hier ein Angebot.

Drei Setups aus einem Rahmen

Federweg ist der Weg, den das Rad einfedern kann, bevor Schluss ist. Er entscheidet mehr als jedes andere Maß darüber, wofür ein Mountainbike taugt. Beim Fuel+ ist er nicht ab Werk festgelegt:

  • EX mit 145 Millimetern hinten und 150 Millimetern an der Gabel, 29 Zoll vorne und hinten
  • MX mit 150 Millimetern hinten und 160 Millimetern an der Gabel, als Mullet mit 29 Zoll vorne und 27,5 Zoll hinten
  • LX mit 160 Millimetern hinten und 170 Millimetern an der Gabel, 29 Zoll vorne und hinten

Mullet nennt man die Mischbereifung mit größerem Vorder- und kleinerem Hinterrad. Vorne rollt das Rad damit leichter über Hindernisse, hinten bleibt mehr Bewegungsfreiheit.

Ein Antrieb, der sich zurücknimmt

Im Fuel+ arbeitet der TQ HPR60 mit 60 Newtonmetern Drehmoment und maximal 350 Watt. Newtonmeter beschreiben die Kraft, mit der der Motor am Tretlager zieht. 60 sind bewusst weniger, als kräftige E-Mountainbikes liefern. Der Gewinn liegt woanders: Die Einstiegsmodelle wiegen rund 19 Kilogramm in Rahmengröße M.

Das verändert, wie sich das Rad anfühlt. Ein leichtes E-Mountainbike fährt sich näher an einem Mountainbike, ein schweres eher wie ein eigenes Gerät. Beides hat seine Berechtigung. Wer sein Rad im Gelände oft umsetzt oder trägt, merkt den Unterschied bei jedem Kilo.

Mit dem Baukasten musst Du Dich beim Kauf noch nicht festlegen.

Akku und Range Extender

Der Akku hat 580 Wattstunden und lässt sich entnehmen. Optional gibt es einen Range Extender mit 160 Wattstunden, also einen Zusatzakku, den Du bei Bedarf mitnimmst und sonst zu Hause lässt.

Das passt zum Konzept. Für die Hausrunde bleibt das Rad leicht, für den langen Tag nimmst Du die Reserve mit. Die Reichweite hängt an Gewicht, Steigung und Unterstützungsstufe, und ohne diese Angaben ist jede Zahl wertlos.

Der Umbau ist Werkstattarbeit

Getauscht werden Umlenkhebel und Dämpferaufnahmen. Das ist kein Handgriff für den Hobbyraum. Drehmomente, Lagersitze und die Abstimmung des Dämpfers müssen stimmen, sonst arbeitet der Hinterbau gegen Dich. Die Werkstatt haben wir im Haus.

Was ein solcher Umbau kostet, hängt an den Teilepreisen. Die kennen wir erst, wenn uns die Plattform vorliegt. Eines lässt sich trotzdem sagen: Das ist eher eine Entscheidung für eine ganze Saison als für ein Wochenende.

Für wen sich der Baukasten lohnt

Den Rahmen gibt es wahlweise aus OCLV Mountain Carbon oder aus Alpha NEXT Platinum Aluminium, die Größen reichen von S bis XXL. Die bislang genannten Preise: EX 8 für 5.499 Euro, EX 9.7 für 5.999 Euro, MX 9.8 Eagle 90 für 8.499 Euro und LX 9.9 X0 AXS für 11.699 Euro.

Wenn Du genau weißt, was Du fährst, brauchst Du den Baukasten nicht. Dann kaufst Du das passende Rad und gut ist. Interessant wird das Fuel+ für alle, die ihr Gelände gerade wechseln: vom Forstweg auf den Trail, vom Trail in den Bikepark. Dafür muss man sonst das Rad tauschen, hier tauscht man Teile. Ruf uns an unter +43 664 243 28 18, dann gehen wir das gemeinsam durch.

Daniel Oberländer

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Familienbetrieb in St. Stefan im Lavanttal, seit 1995. Wir verkaufen, warten und fahren selbst – die Beiträge entstehen aus dem, was bei uns täglich durch die Werkstatt und über die Hausrunden geht.

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Kartendaten: Statistik Austria, CC BY 4.0

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